8. Gesundheit
Grundsaetylich gibt es in der Mongolei wenig bis keine Infektionskrankheiten.
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Spezielle Vorsichtsmassnahmen |
Bestaetigung notwendig (Impfpass) |
| Gelbfieber |
Nein |
Nein |
| Cholera |
1 |
Nein |
| Typhus und Polio |
2 |
N/A |
| Malaria |
Nein |
N/A |
1: Es gab vor einigen Jahren ein paar einzelne Erkrankungen, einige Organisationen empfehlen einen Schutz.
2: Typhusrisiko ist partiell und jahreszeitlich abhaengig gegeben.
Tiere:
Es gibt im Land keine lebensbedrohlichen giftigen Tiere wie Froesche, Schlangen, Skorpione etc. allerdings sind wie auf der gesamten Welt
wilde Tiere in der freien Natur nur mit Vorsicht zu begegnen. Die Baeren, Schneeleoparden etc. koennen nur von erfahrenen Wildhuetern
gefunden und gezeigt werden. Diese Tiere nehmen schon von weitem Abstand sich naehende Menschen wahr und bringen sich in Sicherheit.
Essen und Trinken (Lebensmittel):
Das Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet und sollte vor dem Gebrauch abgekocht
werden. Mineralwasser ist ueberall erhaeltlich. Milch wird auf dem Land zum Teil in ungekochtem (nicht pasteurisiertem) Zustand verwendet.
Airag ist deswegen nicht fuer jeden zu empfehlen. Die Speisen sollten gekocht und / oder gut gebraten sein und am Besten ist es die Fruechte zu schaelen.
Weitere Risiken:
Durchfallerkrankungen koennen aufgrund des ungewoehnten Essens und der Lebensumstaende vorkommen. Es gibt endemische Plaetze von Pest (vgl. USA),
diese ist aber kein Risiko. Hepatitis A und TB sowie Hepatitis B ist, wie ueberall auf der Erde, in der Mongolei vorhanden und eine Schutzimpfung hiergegen ist
empfohlen. Fuer weitere Informationen empfehlen wir:
www.internationalsos.com/en/ourresources_clinics_mongolia_3938.htm
SOS MEDIKA Mongolia Clinic, Gutal Corp. Building,
Chinggis Khan Ave, Ulaanbaatar, Mongolia
Tel: +976 - 11 - 345 526 17
Gesundheitsvorsorge:
Es existieren ca. 23.000 Krankenhausbetten und mehr als 5.000 Aerzte in der Mongolei. Einige Versorgungseinrichtungen sind nicht vorhanden. Die meisten
gaengigen Medikamente sind zu kaufen, werden aber in den Krankenhaeusern nur gegen Bezahlung angeboten. Hier sollte die Bezahlung der Medikamente
und notwendigen Heilmittel mit der Versicherung von zu Hause aus abgeklaert werden inklusive eines Krankenruecktransportes. Weiterhin ist im sogenannten
russischen Krankenhaus eine gute Versorgung gegeben sowie in etlichen kleineren privaten Kliniken und im Krankenhaus No.1.
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