17. Geschichte / Regierung
Zeittafel
Ab 2. Jh. v. Chr.
Reich der Xiongnu (Hunnen; Hun ist das mongolische Wort fuer Mensch); die Qin und Han Dynastien beginnen mit den ersten Teilen der Grossen Mauer
745 n.Chr.
Uiguren erobern das "Alttuerkische Reich" im Bereich Zentralmongolei
840 n.Chr.
Kirgisen zerstoeren dieses Reich
Ca. 900
Die Kitan (ca. 1000 - 1200 n.Chr.) errichten die ersten Staedte
1160 n.Chr.
Geburt von Temuujin (spaeter bekannt unter Dschinggis Khan)
1196 n.Chr. bis 1206 n.Chr.
Temuujin vereinigt die verschiedenen mongolischen Staemme und bekommt ab 1206 den Titel Dschinggis Khan (Tschingis Khaan) zugesprochen
1207 n.Chr. bis 1227 n.Chr.
Feldzuege fuehren nach Nordchina, Ost-Turkestan, Mittelasien; Zerstoerung von Buchara und Samarkand; Siege ueber viele russische Fuerstentuemer;
1225 n.Chr.
Eroberung Pekings, das mongolische Grossreich erreicht eine beeindruckende Groesse
1227 n.Chr.
Dschinggis Khaan's Tod
1229 n.Chr.
Oegoedey wird als Nachfolger Dschinggis Khan zum Grosskhan gewaehlt
1234 n.Chr.
Das Qin - Reich wird erorbert
1236 n.Chr. bis 1240 n.Chr.
Die russischen Fuerstentuemer werden durch Batu erorbert
1241 n.Chr.
Das deutsch - polnische Ritterheer wir bei Liegnitz vernichtend geschlagen, Oegoedey stirbt in diesem Jahr
1241 n.Chr. bis 1242 n.Chr.
Die Reste von Polen sowie Ungarn und Teile des Balkans werden erorbert
1252 n.Chr. bis 1258 n.Chr.
Persien sowie Bagdad werden erorbert, groesste Ausdehnung des mongolischen Grossreiches
1240 n.Chr. bis 1480 n.Chr.
Die "Goldene Horde" hat die Suveraenitaet ueber Russland, regiert aber weitgehend eigenstaendig
1259 n.Chr.
Der Grosskhan Kublai Khan gruendet in der Hauptstadt Peking die Yuan - Dynastie; diese regiert in China fuer knapp 100 Jahren
1259 n.Chr. bis 1368 n.Chr.
Die restlichen Teile von China kommen unter die Herrschaft der Yuan - Dynastie; Burma (Myanmar) wird ein Vasallenstaat
1356 n.Chr. bis 1418 n.Chr.
Wirken von Tsongkhapa, Gruender der Gelupka Sekte (Gelbmuetzen Sekte; Gelbe Schule) des lamaistischen Buddhismus und Religionserneuerer
Ab 14. Jhr.
Die mongolischen Einzelreiche zerfallen im Iran, in China und in Russland
1368 n.Chr. bis 1644 n.Chr.
Die Ming - Dynastie loesst die Yuan - Dynastie ab
1388 n.Chr.
Die chinesischen Truppen zerstoeren die Hauptstadt Khar Khorin (Karakorum)
1578 n.Chr.
Altan Khan verleiht dem tibetischen Religioesen Fuehrer den Titel Dalai Lama; der lamaistische Buddhismus verbreitet sich auf dem tibetischen Hochplatteau und in der gesamten Mongolei
1634 n.Chr.
Die mongolischen Fuerstentuemer in der Inneren Mongolei werden von den Mandschuren unterworfen
1644 n.Chr. - 1911 n.Chr.
Die mandschurische Qing - Dynastie loest die Ming - Dynastie ab; die Mandschuren herrschen ueber China
1691 n.Chr.
Die restliche Mongolei wird gegenueber der Mandschurei Tributpflichtig; Garnisonen der Mandschuren werden in der Mongolei stationiert
1911 n.Chr.
Unabhaengigkeitserklaerung (Losloesung) der Mongolei von China; der geistige Fuehrer Bogd Khan uebernimmt die Regentschaft; anschliessend
Besetzung der Mongolei durch China; Russland und China treffen Vereinbarungen ueber die Mongolei ohne den formellen Status als Bestandteil Chinas zu klaeren
Im Juli 1921
Die mongolischen Partisanen gefuehrt von Sukhbaatar marschieren mit den bolschwikischen Truppen ein und vertreiben die letzten "weissrussischen"
Truppen; Etablierung der "Provisorischen Revolutionaeren Regierung"
26. November 1924
Gruendung der Mongolischen Volksrepublik (Unabhaengigkeitserklaerung);
die Mongolei ist hiermit der zweite sozialistische Staat auf der Erde (nach der UDSSR); dieser Tag ist seither Nationaler Feiertag
1936 n.Chr.bis 1938 n.Chr.
Der Diktator Tschoibalsan "saeubert" in stalinistischer Manier die Mongolei; Klosteranlagen und Heiligtuemer werden fast komplett zerstoert,
ueber 2/3 der lamaistischen buddhistischen Geistlichen (vielfach die Intelligenz) werden ermordert
1946 n.Chr.
Die VR China anerkennt die Unabhaengigkeit der Mongolischen Volksrepublik
1974 n.Chr.
Mit der Bundesrepublik Deutschland werden diplomatische Beziehungen aufgenommen
1990 n.Chr.
Demonstrationen erwirken einen friedlichen Wandel: Freie Wahlen und die Einparteienherrschaft der MRVP sowie ca. 70 Jahre "Sozialistische Zeit"
ist zu Ende; Einfuehrung der Marktwirtschaft, der Demokratisierungsprozess wird eingelaeutet
Seit 1991 ????????
Das Parlament wird alle vier Jahre vom Volk gewaehlt, es existiert eine einparlamentarische Demokratie wobei der Staatspraesident ebenfalls direkt
alle vier Jahre vom Volk direkt gewaehlt wird; fuer das Amt des Staatspraesidenten gilt eine maximale Dauer von 2 Legislaturperioden (maximal 8 Jahre)
Im Jahre 2006
Demonstrationen finden auf dem zentralen Sukhbaatar Platz gegen "Vetternwirtschaft" und Korruption statt; die Regierung setzt sich aus einer
Mehrparteienregierung zusammen; die ehemaligen 2 Bloecke (Demokratische Partei und "Postkommunistische" Partei) sind in mehrer kleinere Parteien zerfallen;
die Demokratie hat sich im Bewusstsein der Bevoelkerung verankert (festgesetzt) und wird weitgehend lebendig umgesetzt
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